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Become a STAR

T. nimmt gerade den zweiten Track mit meiner Stimme auf. Ich singe Kinderlieder Schlimm ist, dass er das wirklich gut verpacken und verarbeiten kann und tatsächlich Ohrwürmer entstehen. Irgendwann will er diesen Bockmist sogar wirklich mal auflegen.




1.3.07 00:12, kommentieren

Morgendliche Auswahl


Trotz freiem Tag um 7.30 Uhr aufzustehen ist doch eine Leistung! Wenn ich mir dagegen die ganzen Studenten um mich herum ansehe, die bis in die Puppen schlafen und ihr Leben nachts verbringen - und das täglich - lasse ich nur ein verächtliches Schnauben von mir. Ich schlafe gern, ich schlafe gern viel und lange aber kann man deren Leben denn Leben nennen? Kann sowas erfüllen und glücklich machen? Ich bezweifel es. Ich verachte diese Einstellungen, diese Lebensweisen.



Ich war einkaufen. Nicht alleine, aber trotz Begleitung habe ich versucht für Alleingänge zu üben. Alleine die Einkaufsliste bearbeiten, alleine bezahlen, alleine den Wagen zurückbringen. Unglaublich, welche Auswahl sich morgens bietet. Gleich zwei Packungen Paprika eingepackt.



A. hat sich gemeldet. Heute Morgen. Er war erst seit Kurzem nach einer Party wieder Zuhause, hat nach meinem Vorstellungsgespräch gefragt (ich war bereits eingeschnappt, weil ich dachte, er habe diesen wichtigen Moment in meinem Leben einfach vergessen) und nach meinem Befinden. Ich habe sachlich geantwortet und ihm gesagt, dass ich nicht weiss, wie es mir geht und es besser auch nicht wissen will. Das hat sein Bedürfniss nach Kontakt zu mir wohl bereits wieder befriedigt. Ich sage dazu besser nichts...


 


1.3.07 09:22, kommentieren

Raffst du denn nix mehr?

So.So.

Jetzt weiss ich also, dass es bei Java Klassen, Instanz- bzw. Objektvariablen, Methoden und Instanzen gibt. Und dann bestimmte Instanzvariablen und Methoden für Unterklassen übernommen werden können. Das ist also Objektorientierung. Konzentration ist keine mehr vorhanden, nachdem ich nun knapp sechs Stunden ohne Pause vorm Computer sitze.

A. hat sich gemeldet. Er wäre nach meiner letzten Nachricht eingeschlafen. "Du willst nicht wissen, wie es dir geht?" Ist das eine Verständnissfrage oder eine sinnlose Wiederholung meiner Worte? Er will wissen, was ich denn so mache. Nüchtern habe ich es ihm erzählt. Das Gleiche wie immer, also arbeiten, den Umzug und eine mögliche Ausbildung vorbeiten. That's it! Sollte er eigentlich bereits wissen. Aber scheinbar kann er sich nichtmal an die drei oberflächlichen Sätze zwischen uns erinnern...

 

1.3.07 15:10, kommentieren

Straight

Es verändert sich immer mehr. Diese Woche war endlich fähig mal wieder mein Zimmer zu putzen. Stück für Stück, aber letztendlich war es geschafft! Soeben habe ich meine Feen im Mülleimer einziehen lassen. Der erste Aspekt war der des Staubfängers, der Zweite war irgendein Trennungsbedürfnis. Einen Moment lang musste ich überlegen, aber dann ging es ganz schnell. Was will ich noch damit? Es sah nie wirklich hübsch aus, Feen mag ich trotzdem noch und irgendwie gehört es zur alten Mary Poppins. Eine Fee gibt es noch, aber Diese ist weniger kitschig und eine Erinnerung an meine Heilpraktikerin, die ich im Falle einer Ausbildung nicht mehr in Anspruch könnte. A. würde es wohl als einen Angriff an meine / unsere Vergangenheit sehen. Das ist es aber nicht. Ich will die Vergangenheit nicht auslöschen, aber zum Ausdruck bringen, dass ich damit nichts mehr zu tun habe. Es war einmal, ist aber nicht mehr. Ich bin eine Andere, mein Leben ist ein Anderes. Was wohl noch folgt? Wird nicht nur mein Einrichtungstil immer mehr geradliniger, sondern auch mein Wesen? Konzentriere ich mich immer mehr auf das Wesentliche?

 

1.3.07 18:41, kommentieren

Keine Reaktion

Ich bin wieder total müde. Bin noch früher aufgestanden (04.45 Uhr), weil ich Heute ja Komplettrasur vollziehen muss. Freitag Abend, Party. Bei dem Gedanken Morgen wieder nicht ausschlafen bzw. noch deutlich weniger schlafen zu können, wird mir ganz übel. Langsam komme ich wieder an meine körperlichen Grenzen und zeige Überforderungszeichen. Mein freier Tag und meine Wochenende bringen keinerlei Erholung, ich starte nur mit immer mehr Stress in jeden neuen Tag. Lange halte ich das nicht mehr aus.

Habe ihm kurz vorm Schlafengehen nocheinmal geschrieben. Versucht, es deutlicher zu machen. Es eigentlich genaustens erklärt. Nun kann mir niemand mehr sagen, er habe nicht verstanden, warum ich nicht wissen will, wie es mir geht. Keine Reaktion. Demnach ging die Nachricht ins Leere, kein Interesse am anderen Ende. Eine Bestätigung meiner Vemutung. Ich hatte gleich das Gefühl, es waren nur pflichtbewusste Nachfragen, kein ernsthaftes Interesse. Dieser Kontakt ist sowas von überflüssig..

2.3.07 05:15, kommentieren

Von hier nach da

Stressiger Tag. Morgens konnte ich eine Stunde bei Mum rumgammeln, weil ich erst im Bus gerafft habe, dass ich eine Stunde später als sonst arbeiten muss. In der Krippe war es ganz in Ordnung. Die Zeit hat sich zwar endlos gezogen, aber zwischenzeitlich war es lustig und schön. Danach bin ich nocheinmal kurz bei meiner Mutter vorbei und dann direket in die Stadt gefahren. Leggins und Stulpen (für die Füsse) von einem mit Umfragen verdienten H&M-Gutschein gekauft. Zuhause habe ich dann den Hasen saubergemacht, nehme gerade ein Fussbad und danach wird der Boden gesaugt und durchgewischt. Kurz zu Abendessen und dann muss ich mich bereits aufbrezeln, denn Katrin und ihr Exfreund kommen bald. Leider wurde ich erst Heute davon unterrichtet, dass wir mit dem Taxi nach Hause fahren, ich bin also wieder einmal 5 Euro mehr als geplant los.

2.3.07 17:28, kommentieren

Kurz gefasst

Ich bin bei meinen Etern, deshalb muss ich mich kurz fassen.
Ich bin tatsächlich doch im abfotografierten Outfit losgezogen. Fühlte mich trotz ziemlichem Bauch (Leggins sollte doch eigentlich kaschieren *wunder*) ziemlich wohl und hübsch. Nur die Schuhe, die waren ein Reinfall. Ich kann inzwischen auf ihnen laufen, aber tanzen ist damit wirklich nicht drin. Einmal habe ich es versucht. Es muss schrecklich ausgesehen haben! Nie wieder! Meine Füße schmerzen immernoch! Also entweder flache Schuhe oder fette Stiefel! Im Publikum waren einige Leute, in deren Anwesenheit ich mich unwohl fühlte und eigentlich stand ich den ganzen Abend nur irgendwo rum. Auch Bier konnte nicht mehr helfen. Die Musik war ein wenig besser als die letzten Male, trotzdem würde ich gerne in Zukunft andere Parties besuchen. Mit A. gab es ein wenig Geschreibsel. Ich war müde, depremiert, leicht angetrunken und somit einfach ein seelisches Wrack. Will nicht darüber reden. Es war einfach scheisse. Um ein wnig länger schlafen zu können, habe ich doch bei Katrin übernachtet. Diese hat so viel gesoffen, dass sie mich Heute hängen lassen hat! Bin ziemlich enttäuscht. Ich muss also alleine planen. Was ich derzeit tue.


3.3.07 12:50, kommentieren

Leere in mir

Fahre gleich endlich wieder nach Hause. Freue mich auf mein Bett, meinen Hasen, mein frisch geputzes Zimmer und einen gemütlichen Abend mit Thomas. Nachdem ich 25 Stunden am Stück wach war, schlägt langsam doch die Erschöpfung zu. Leichte Kopfschmerzen machen sich breit und ich werde von Minute zu Minute müder. Bin trotzdem überrascht, wie gut ich oder mein Körper den Alkohol vertragen hat! Normalerweise wäre mir übel, ich wäre zu schwach zum Aufstehen und mein Schädel wäre voller Schmerzen ganz taub. Aber mir geht es gut! Jetzt muss ich nur mal genug Spaß auf einer Party haben, um nicht doch wieder zum Heilmittel Alkohol zu greifen. Ehrlich gesagt musste ich aber wieder feststellen, dass ich wegen A. einfach nicht mehr fähig bin mich zu amüsieren. Ich kann nichts dafür, dass ich ständig an ihn denken muss, wenn ich unter Menschen bin. Ich kann es nicht abstellen. Ich vermisse ihn in fast keinem Moment so stark. Ich bin nicht glücklich. Ich habe es immer wieder versucht, aber ich habe letzte Nacht meinen Glauben und meine Hoffnung verloren. Ich lache und tanze. Ich trinke und unterhalte mich. Aber ich bin nicht glücklich. Nicht erfüllt. Mit den Gedanken nur bei ihm. Kein Wunder, dass ich nicht mehr gerne ausgehe. Da bleibe ich lieber Zuhause und leide nicht so sehr. Ich kann ohne ihn leben, aber bisher konnte ich ohne nicht glücklich sein. Ich kann es akzeptieren und das tun was alle von mir erwarten, aber ich bin eine leere Hülle dabei. Ich bin sehr zufreden damit, wie gut ich das alles hinbekomme, wie ich so lebe, was ich verändern konnte. Aber die Gefühle sind die Gleichen. Sie waren nie anders. Eine Therapie kann meine Gefühle nicht verändern, nur meinen Umgang mit ihnen. Das hat sie geschafft. Das macht mich happy. Aber irgendwie ist alles noch immer so leer wie vorher. Ich kann nichts dafür, dass ich ihn liebe. Ich kann nichts dafür, dass ich mich nur mit ihm wohl und glücklich fühle. Ich kann nichts für meine intensiven Gefühle. Ich wüsste nicht, was ich mir vorzuwerfen hätte.


3.3.07 16:07, kommentieren

Schwieriger Heimweg

Endlich Zuhause. Der Weg hierher war nicht gerade einfach, denn erst ist mir ein Bus vor der Nase weggefahren (meiner Meinung nach absichtlich) und ein Zweiter kam gar nicht erst. Mein Vater hat mich nun hierher gefahren. Draußen stürmt es. Endlich kann ich mich hinlegen, essen wonach mir ist und muss nicht mehr in der eiskalten Wohnung meiner Eltern frieren.



3.3.07 18:17, kommentieren

Erste Wohnungsbilder

Nicht erschrecken. Die Wohnung ist im Rohzustand. Heute wurde die Küche und der Flur tapeziert. Im Laufe der Woche werden Katrin und ich die Küche streichen. Danach wird das Schlafzimmer mit Tapeten ausgestattet und (nachdem ich gestrichen habe) Laminat verlegt. Alles muss noch geschrubbt werden, die Nikotinrückstände des alten Mieters kleben noch überall... Ich bin gespannt, welche Veränderung bei meinem Umzug zu sehen sein wird

 

Mein Eingang.
Treppe runter: Ich / Treppe hoch: Eltern

Unterer Teil (ohne Hängeschränke) der einen beiden Küchenzeilen mit Kühlschrank und Spühlmaschine (diese wird gegen eine kleinere ausgewechselt, da verrostet)

Optik meiner Küche. (Altbacken, aber ich mag es total)

Schlafzimmer

Waschbecken, Badewanne und der Fleck auf dem Boden stellt die Reste der Alten und die Anlegestelle der neuen Toilette dar

3.3.07 18:27, kommentieren